Woher kommt das Wort Giclée?

Das Giclée beschreibt eine relativ neue Technik für die Herstellung von bildnerischen Kunstwerken in kleiner Auflage. Der Begriff stammt von dem französischen Wort "gicler", was "spritzen" oder "sprühen" bedeutet. "Erfunden" hat ihn der Amerikaner Jack Duganne 1991 im Zusammenhang mit einer Ausstellung der Künstlerin Diane Bartz. Er wollte Begriffe wie "digital" und "Computer" vermeiden, weil sie im Zusammenhang mit Kunst damals zu negativ besetzt waren, und suchte in einem französischen Wörterbuch nach dem entsprechenden Wort. Ausgehend von den bei Tintenstrahldruckern gebräuchlichen Düsen, kam er von von dem Wort "gicler" schließlich auf "Giclée". Grundsätzlich handelt es sich bei einem Giclée um einen Tintendruck mit sehr hoher Auflösung aus lichtechten Farben auf speziellem Papier oder auch auf Leinwand. Bei Verwendung hochwertiger Materialien wird die Beständigkeit heute mit 70 bis 80 Jahren angegeben, bevor ein Glicée erst gelb wird und dann schließlich komplett verfärbt.

Quelle: https://www.kunstlab.de/Giclee/

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